← Bewusst – Frei – Lebendig – Sein · Gemeinsame Startseite
Olivia SonnigWorte. Herz. Leben.
Heart-Life Lichtsymbol

Heart-Life

NO HARD LIFE BUT HEART-LIFE

← Alle Beiträge

Lesen und Lauschen · Olivia Sonnig

Der kleine Prinz hat mich berührt

Von Olivia Sonnig · Lesen: ca. 10 Min. · Anhören

Zum Text ↓Lieber anhören ♫
Titelbild: Der kleine Prinz hat mich berührt

Meine Stimme für Dich

Einfach zurücklehnen.
Und zuhören.

Die Audiofassung dieses Beitrags.

Audio direkt öffnen ↗

Der kleine Prinz hat mich berührt – vollständiger Text

Bild: theaterverlag-cantus.de

Ich habe gelernt", sagt der kleine Prinz,

dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist.

Wenn du vergnügt bist,

erscheint dir die Welt fröhlich.

Wenn du bedrückt bist,

erscheint dir die Welt traurig.

Die Welt ist weder traurig noch fröhlich.

Sie ist einfach nur da.

Es war nicht die Welt,

die mich beunruhigte,

sondern die Vorstellung,

die ich mir von ihr machte.

Ich habe gelernt,

sie zu akzeptieren,

ohne sie völlig zu verurteilen,

bedingungslos.

Autor Antoine de Saint-Exupéry

DER KLEINE PRINZ HAT MICH BERÜHRT

Als Richie mir die obigen Worte vorliest, während ich mein letztes Tässchen Kaffee an einer für uns neu entdeckten menschenleeren Küste genieße, muss ich nicht nur an einige Menschen denken, die diese Erkenntnis gut gebrauchen könnten, sondern finde diese Worte sehr einladend, um mal wieder einen aktuellen Blogartikel zu kreieren.

Ich habe übrigens mit bekommen, dass ein US-Kriegsschiff ganz in unserer Nähe an einer Küste auf der anderen Seite der Insel angelegt hatte, um sich auf den Angriff auf den Iran vorzubereiten.

Auch, wenn ich keine Mainstream-Medien konsumiere und mich überwiegend auf mich und mein Leben konzentriere, ploppte das mal so eben in mein Leben.

Und da kommt schon die erste Frage auf: Wie gehe ich damit um?

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele sehr besorgt und in Angst sind und irgendwie meine ich es sogar zu fühlen. Ich bin auch nicht gerade in der Freude, denn es liegt eine Art undefinierbarer Lethargie in meinem Feld. Doch Angst habe ich keine.

Wie blicke ich auf diese Welt? Wie erlebe ich meine eigene Welt? Es ist doch, wie der kleine Prinz sagt: Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Es bleibt im Auge des Betrachters. Oder sollte ich sagen: Es bleibt im jeweiligen Kopf oder Herzen des Betrachters. Durch welche Filter erblicke und erlebe ich diese Welt?

Wenn ich z.B. erkenne, dass ALLES IST, alles, was es gibt, dann ist es auch möglich, ALLES zu erfahren. Und dann könnte ich mir mal ganz bewusst einfach die Frage stellen: Was will ICH? Was von ALL DEM will ICH erfahren? Und was steht mir dazu noch im Weg?

Es gab schon immer irgendwo Kriege, während es anderswo paradiesisch friedvoll war. Genau diese Vorstellung macht es mir leichter, zu erkennen, dass immer alles da ist und ich wählen kann, auf welche Zeitlinie ich springen will. Wo will ich sein? Worauf will ich meinen Fokus lenken?

Es gibt immer irgendwo Kälte und woanders Wärme oder Hitze. Es gibt immer irgendwo Streit und woanders Liebe. Es gibt immer irgendwo Leid und woanders Leichtigkeit und Freude. Jetzt in diesem Moment ist irgendwo jemand fröhlich und jemand anderes traurig.

Da stellt sich doch die Frage: Wer oder was ist dafür verantwortlich? Das ist jetzt die entscheidende Frage, nicht wahr?

Wie kann es sein, dass Menschen so unterschiedliche Erfahrungen machen, selbst wenn sie räumlich nahe beieinander leben? Was führt dazu, dass der eine gerade todunglücklich ist und ein anderer den besten Tag seines Lebens hat?

Was, wenn jeder sein Leben selbst kreiert, ohne dass es ihm bewusst ist? Wenn ich selbst dafür verantwortlich bin, ob ich mitleide oder Freude ausstrahle, ob ich gesund oder krank bin, ob ich Gutes in die Welt bringe oder das Leid vermehre!

Die nächsten wichtigen Fragen, die für mich genau an die vorige anknüpfen, sind:

Von wo treffe ich meine Entscheidungen und von wo lasse ich mich beeinflussen in Gedanken und Emotionen? Folge ich meinem Kopf oder meinem Herzen? Lasse ich mich von Kopfgeschichten steuern oder entscheide ich mich, den Weg meiner Wahrhaftigkeit zu gehen?

Die Welt und alles bedingungslos zu akzeptieren, ohne zu verurteilen, das ist kein Leichtes. Es ist ein Weg. Es ist der Weg des Herzens, der Heilung, der Innenschau, des innerlichen Aufräumens, des Erkennens, des wachsenden Bewusstseins.

Wenn ich diesen Weg gehe, dann kann ich ein Leuchtturm sein in dieser Welt, in der ALLES aufgefahren wird, was möglich ist. Dann kann ich alles wahrnehmen, ohne mich davon beeinflussen zu lassen. Dann kann ich bewusst entscheiden, was ich heute leben will. Dann kann ich dieses Feld, dass diese Welt umgibt, mit meiner reinen Essenz fluten, um meinen Part hier zu erfüllen.

Warum bist du hier? Wozu fühlst du dich berufen? Was macht dich wirklich lebendig? Ganz sicher nicht, in Angst und Zweifeln zu versinken und ganz sicher nicht, dich von all dem beeinflussen zu lassen, dass du nicht leben willst.

Ich kann doch am besten wirken, in dem ich es schaffe, in meinen inneren Frieden zu kommen und ihn zu erhalten, jeden Tag aufs Neue. Wenn das jeder täte, hätten wir dann nicht endlich auch den Frieden im Außen? Meine Antwort darauf ist ein dickes JA!

Ganz dem kosmischen Gesetz: Wie innen so außen!

Schade, dass uns das niemand beigebracht hat. Wir haben die Wahl, wie wir uns informieren, entwickeln, was wir wählen, welche Realitäten wir ins Leben rufen wollen.


Und während ich das schreibe, merke ich, dass solche Worte bei so manch einem vielleicht gar nicht so tief ankommen, weil sie so allgemein sind.

Wenn der kleine Prinz so spricht, ist auch das noch recht allgemein ausgedrückt, dass viele damit nichts anfangen können. Darum braucht es Beispiele, Alltagsbeispiele, oder?

Nun, eines hat der kleine Prinz auf jeden Fall kapiert: Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Er hat die Wahl, wie er sie wahrnimmt. Er hat die Wahl! Alleine das ist die allererste Grundbasis, auf der ich mein Leben überhaupt erst verändern kann. Denn wenn ich glaube, ich kann eh nix machen, nichts verändern, dann nehme ich mir die Wahl. Dann bleibe ich da stecken, wo es

Grundsätzlich ist es doch so: Ich kann Menschen, Informationen, Ereignisse in mein Leben lassen, die mir nicht gut tun oder welche, die mir gut tun. Und ich kann das bewusst steuern oder es unbewusst geschehen lassen. So läuft das bei uns jeden Tag aufs Neue.

Wenn ich unbewusst einem Gewohnheitsmuster folge, ohne es zu hinterfragen, jeden Abend die Tagesschau zu gucken, z.B., dann merke ich gar nicht, wie mich das beeinflusst und wie mein Weltbild und auch mein Alltag dadurch geprägt wird … und wie mein Leben wäre, würde ich nicht jeden Abend die Tagesschau gucken.

Ich kann mir also sämtliche Kriegsnachrichten anschauen, lesen, sie in mein System lassen. Was passiert dann? Mein Kopf speichert das ab und macht automatisch mögliche Szenarien daraus. Was passiert dann? Mein Energielevel passt sich den Szenarien und den daraus entstandenen Emotionen an, sofern ich sie nicht stoppe. Meine Frequenz geht auf niedrig, meine Motivation lässt viell. nach, Ängste kommen hoch. Was passiert dann?

Ich mache plötzlich Dinge anders, als ich es vorhatte. Anstatt in der Natur spazieren zu gehen und meine Lieblingsmusik zu hören, anstatt weiter an meinem Kreativprojekt zu arbeiten, rufe ich jemanden an, mit dem ich über diese negativen Geschehnisse rede und mich da noch mehr hinein steigere oder ich gehe einkaufen und merke, dass ich wie automatisiert den Wagen doppelt so voll mache, um mich für den Ernstfall abzusichern.

Was kann noch passieren? Es kann Verzweiflung hochkommen, Wut, Hass, Orientierungslosigkeit, Gefühle von Ohnmacht, Erinnerungen an Geschehnisse, die ähnliche Emotionen in der Vergangenheit in mir ausgelöst haben.

In diesem Moment könnte ich das Ruder noch herumreißen und etwas Gutes und Sinnvolles daraus machen. Indem ich mich dann in die Ruhe begebe und diese Emotionen aus der Vergangenheit in mir lokalisiere und daran arbeite, sie in die Auflösung zu bringen. Das kann ich tun, indem ich sie fühle, sie beobachte und es verändert sich.

Im besten Fall stellt sich eine Weite, ein innerer Frieden ein.

Wenn ich dann meinen Fokus auf mir selbst halte und wieder meine innere Kraft spüre, dann kann es gut weiter gehen. Das war ein eigentlich „negatives“ Szenario, jedoch mit einem guten Ende.

Ich kann also wählen, bewusst auf Geschehnisse zu schauen, die in mir unerwünschte Emotionen auslösen und sie intensiv anschauen, durch fühlen, da sein lassen, bis sie sich verändern. Also innere Arbeit machen, die mich wieder ein Stück freier macht und mir wieder ein Stück alter Kraft frei legt, die vorher gebunden war an ungelöste Konflikte.

Ich kann z.B. auch wählen, mich voll und ganz meinem Leben zu widmen, mein Leben aus dem Herzen zu leben, gute Vibes zu hinterlassen, den Menschen ein echtes Lächeln schenken, zuhören, da sein, bei mir bleiben, zentriert bleiben, meine Kraft und meine Frequenz „hoch“ halten. Und beobachten, meine Welt und das, was mir begegnet, beobachten.

Was passieren kann, ist, dass auch dann Dinge in mein Leben kommen können, die mich triggern, die mich emotional aus der Balance werfen. Das kann ein Kommentar von jemandem sein, der mich in eine Rechtfertigungshaltung bringt, ohne dass es mir bewusst ist. Das kann etwas sein, mit dem ich nicht gerechnet habe und ich fest stelle, dass ich an etwas Falsches geglaubt habe bzw. Erwartungen hatte, die sich nicht erfüllt haben.

Und ich bemerke vielleicht, dass ich mein Wohlbefinden an etwas gebunden habe, das nicht eingetreten ist. Ich bemerke, dass ich mich von etwas abhängig gemacht habe, dass ich mein Wohlergehen an Bedingungen geknüpft habe.

Wenn ich bewusst bin, kann ich erkennen, dass ich noch schauen darf, warum das so geschehen ist. Warum ich noch nicht da bin, wo ich sein will.

Wenn ich nicht bewusst bin, dann kann mich das Tage von schlechter Laune, von Depressivität etc. kosten, weil ich mich als Opfer äußerer Umstände fühle und weil mir nicht bewusst ist, dass ich die Situation bei mir selbst verändern kann.

Ich kann auch wählen, mir heute bewusst nur Zeit für mich zu nehmen. Ich kann jeden Tag aufs Neue wählen, was ich tun will. Ok, das triggert jetzt diejenigen, die sich nicht so frei in ihrer Entscheidungswahl fühlen. Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, weil du z.B. noch in deinem 9-to5-Job steckst:

Auch du kannst z.B. anfangen, deine freie Zeit dazu nutzen, dir vorzustellen, was du gerne leben möchtest. Während du im Auto zur Arbeit fährst, kannst du dir bei deinem Lieblingssong schöne innere Bilder hochholen, dir vorstellen, wohin du in Urlaub fahren würdest, du kannst dir vorstellen, wie dein Leben wäre, würdest du nicht mehr arbeiten gehen müssen. Du kannst Informationen und Menschen in dein Leben holen, die dich dahingehend inspirieren.

Du kannst dich fragen: Was würde ich stattdessen tun? Solche Fragen bringen dich mehr zu dir selbst und das ist für mich der Weg zur eigenen Erfüllung. Und dann, ich setze noch ein Sahnehäubchen drauf:

Kannst du deinem Kopf jeden Tag die Frage stellen: Wie kann es sein, dass es so und so ist, wie du es dir wünschst? Damit beschäftigst du dein Oberstübchen mit der Beantwortung solch wichtiger Fragen. Eine solche Frage stellen Richie und ich uns jeden Abend vor dem Einschlafen! Und irgendwann kommen dann die Antworten, die Lösungen, neue Ideen, neue Wege, neue Türen, die sich öffnen.

Denn du bist der Gestalter deines Lebens, niemand sonst. Ok, das bedeutet, dass du ins Handeln kommen darfst und niemand sonst. Aber es bedeutet auch, dass du der Chef im Ring bist, weil du das Steuer deines Lebens in der Hand hast. Und alleine das ist, wie ich finde, ein wunderbarer Gedanke und eine ermächtigende Wahrheit, die fast jeder leben könnte. Ganz egal, ob du jetzt denkst: Wie soll das gehen?

Ich werde jetzt nach innen gehen, um mir meine Verstimmung anzuschauen, damit ich wieder in die Lebensfreude komme. Auch wenn ich, nein, mein Kopf keinen Bock dazu hat, wie immer.

Denn die Verbundenheit, die Liebe, die Lebensfreude darf unser aller Fundament sein, auf dem wir in unserem Leben stehen und Gutes schaffen. Und wenn ich ausbalanciert, in meiner Mitte bin, dann haben so Gedanken, wie: „Das geht nicht“. „Ich schaffe das sowieso nicht“. Oder: „Ich muss zuerst hart arbeiten, damit es mir gut gehen kann“ keine Chance mehr.

Entdecke die Möglichkeiten und mach dich frei von allem, was dich noch begrenzt.

Ich wünsche dir von Herzen das Allerbeste

Erinnere dich: Alles, was du kreierst in deiner kleinen Welt hat mehr Auswirkungen auf die große Welt, als dein Kopf denkt.

In Liebe

deine Olivia

Original-Textdatei öffnen ↗

← Zur BlogübersichtZu Gisi Olivias Startseite