DIESE STIMME IN DEINEM KOPF – vollständiger Text
Ja, diese Stimme in meinem Kopf, das ist ein Thema, wie du vielleicht weißt, das mich dauerhaft beschäftigt. Kein Wunder, denn er, der Kopf, ist ja Tag und Nacht aktiv und beeinflusst mich ständig.
Doch auf die Qualität seiner Aktivitäten habe ich Einfluss. Und den zu trainieren, das macht durchaus Sinn. Denn von der Qualität der Stimmen in meinem Kopf hängt meine Befindlichkeit ab. Davon hängen meine Entscheidungen ab und letztlich die Qualität meines Lebens!
Darum ist mir dieses Thema durchaus wichtig und ich liebe es, hier positive Fortschritte zu machen und bin immer interessiert, gute Neuigkeiten darüber zu erfahren, wenn sie sich mir zeigen.
Ich suche nicht danach.
Es kommt automatisch, so wie die Stimmen in meinem Kopf sich mir oft wie automatisch in den Weg stellen. Oder mich auffordern, die Hand zu heben, bzw. den Kopf-Off-Knopf zu drücken!!!
Worauf ich neulich gestoßen bin, das möchte ich dir erzählen. Diese Stimmen in meinem Kopf, sie sind, wenn es die richtigen sind, der Schlüssel für meine Transformation. Mit Stimmen sind Gedanken gemeint. Die aktivieren bestimmte neuronale Netzwerke in meinem Gehirn. Ich habe nicht einfach einen Gedanken, ich programmiere ihn immer neu!
Wusstest du, dass dein Gehirn nicht unterscheiden kann, ob etwas tatsächlich geschieht oder ob du nur daran denkst? Das ist Neurowissenschaft. Deine Gedanken sind so mächtig. Und das ist wirklich eine gute Sache, denn weil das so ist, sind wir in der Lage, unser Gehirn neu zu programmieren, innerhalb weniger Tage.
Und zwar dann, wenn wir uns unserer Gedanken bewusst werden und beginnen sie zu steuern, anstatt weiter im Autopilot-Modus zu leben.
Ich stelle mir die Gedanken, von denen die meisten gar nicht meine sind, vor wie Vögel, die durch die Gegend fliegen. Sie fliegen an mir vorbei. Und je nachdem, in welcher Schwingung oder Frequenz ich bin, kommen sie in mein Feld und bleiben als Gedanken in meinem Kopf.
Beispiel: Ich bin mies drauf, fühle mich klein und unnütz. Die Liebe für mich selbst ist mal wieder ausgeflogen. Stattdessen fliegen lauter Gedanken in mein Feld, die mein Gehirn dann aufschnappt und übersetzt: Das Leben ist ja doch kein Ponyhof. Du solltest besser nicht in diese Richtung gehen. Das schaffst du nicht. Das wird vielleicht schief gehen. Bisher hattest du nie Glück und so weiter…
Diese Gedanken lösen die passenden Emotionen aus, die die passenden Handlungen auslösen und erschaffen genau die passende Realität, Tag für Tag, wenn ich sie nicht durchbreche. Das machen die meisten von uns.
Wie oft akzeptierst du diese Vögel, die durch deinen Kopf schwirren und nimmst diese Gedanken für wahr? Oder sagst du: Moment mal! Das stimmt nicht und das akzeptiere ich nicht. Das sind nicht meine Gedanken!
Ich darf echt Tag für Tag beobachten lernen! Die Gedanken beobachten. Wenn ich das nicht mache, wird sich mein Leben nicht verändern. Wenn ich immer dieselben Gedanken akzeptiere, die ich aufgefahren bekomme, die dieselben Emotionen auslösen und dieselben Handlungen und dieselbe Realität, Tag für Tag. Bei manchen ihr Leben lang, weil sie niemals auf die Idee gekommen sind, genau da anzufangen, um ihr Leben zu verändern.
Der Kopf liebt es, immer und immer dieselben Schallplatten aufzulegen. Er liebt es, mich in der Vergangenheit zu halten. Denn da liegen seine Bezugspunkte. Und meistens sind es negative. Und wenn er negative Gedanken von außen aufschnappt, was auch vorkommen kann, lässt er sie rein und spielt sie mir vor.
Die meisten glauben vermutlich immer noch, so wie ich es auch viele Jahre tat, dass sich erst im Außen etwas verändern muss, bevor sich in mir etwas verändern kann. Doch genau das ist der fatale Fehler, den ich als solchen entlarvt habe!
Ich verändere mein Leben von innen nach außen und niemals umgekehrt.
Viele verstehen es nicht. Auch ich habe es lange nicht verstanden: Ich wollte erst im Außen Erfolg sehen, mich erst im Außen selbstbewusst erfahren, erst im Außen Motivation erfahren, bevor ich anfange, innerlich neu zu denken.
Wenn ich verändere, wie ich mit dir selbst spreche, verändere ich mein Leben. Wenn ich mein Gehirn verändere,verändere ich meine Energie und wenn ich meine Energie verändere, verändere ich mein Leben. Stück für Stück. Oft unmerklich, aber stetig, Tag für Tag.
Ich kann anders, nämlich bewusst und gezielt anders mit mir selbst sprechen und meine Körperchemie und meine persönliche Realität damit verändern. Das ist nicht einfach positives Denken. Das ist ein neuronaler Umbau. Das ist keine kurzfristige Motivation, sondern dauerhafte Transformation, wenn ich dran bleibe.
Damit betrete ich das Quantenfeld unendlicher Möglichkeiten. Wenn ich das einmal verstanden habe, gibt es kein Zurück mehr in mein altes Leben.
Richie und ich begannen, seit wir zusammen sind, recht zeitnah damit, das zu verinnerlichen. Wir spiegelten uns gegenseitig, wie wir sprachen und machten unsere Gedanken besprechbar. Wir begannen, sie zu hinterfragen und Stück für Stück brachten wir uns mehr in unsere eigene Innenwelt.
Wir erkannten innere Blockaden, wie negative Glaubenssätze über uns selbst, über Geld, über andere, über die Welt. Wir übten uns in Dankbarkeit, mehr und mehr. Anfangs kam mir das albern vor, weil ich die Macht der Dankbarkeit (ein wunderbar wichtiges Thema) noch nicht erkannte.
Doch mit jedem Aufschreiben dessen, wofür ich dankbar war, kam noch mehr Dankbarkeit in mein Leben. Und mit der Dankbarkeit kam auch stets mehr Fülle in mein Leben.
Entweder ich programmiere mein Gehirn auf Erfolg oder ich behalte es so bei, wie es ist. Und bei den meisten von uns stehen die 60.000 Gedanken pro Tag nicht unbedingt auf Erfolg, auf Freude, auf Liebe, auf Fülle. Auch bei mir schleichen sich diese schlechten Vögel gerne ein, wenn ich nicht in der Freude bin.
Schon in den ersten Minuten nach dem Aufwachen beginnt es. Mein Verstand liefert mir automatisch schon die ersten Gedanken. Ich denke mich sozusagen Tag für Tag in mein Leben hinein. Das tun wir alle.
Dabei sind 90% der Gedanken echt für die Tonne, weil sie mich im Stress, im Mangel, im Unglück, im Trott halten. Ein ängstlicher Gedanke schüttet Stresshormone aus. Ein wütender Gedanke löst andere Stresshormone aus.
Mein Körper wird sozusagen süchtig nach negativen Emotionen und Hormonen. Das zeigt, warum es uns manchmal so schwer fällt, die gewohnten Gedanken und Handlungen zu durchbrechen.
Ich bin abhängig von meiner eigenen Gefühlsapotheke.
Was fest verdrahtet ist, so Gedanken, wie: Ich werde nie abnehmen, ich schaffe das nicht, ich habe immer Pech mit Beziehungen. Wenn ich diese Gedanken zulasse, schaffe ich regelrechte Autobahnen immer derselben negativen Gedanken.
Doch mein Körper erkennt keinen Unterschied zwischen einem tatsächlichen Erlebnis oder einem, dass ich mir nur vorstelle. Das ist genial und eine große Chance, mein Leben auf einfache Weise zu verändern.
Das Unglaubliche an unserem Gehirn: Es ist flexibel und kann sich ständig neu verdrahten. Ich bin also nicht Gefangener meiner Gedankenverdrahtungen. Ich kann mich neu in Neues hineindenken.
Jeder Gedanke bringt mich entweder voran oder er hält mich fest.
Es ist so wichtig, dass ich mir meines aktuellen mentalen Zustandes bewusst bin. Bewusstsein ist also der erste Schritt, um meinen Steuermechanismus zu erkennen.
Wie kann ich denn bewusst und zielgerichtet mit mir sprechen? Wie kann ich meinen Geisteszustand sozusagen updaten?
Jeder positiver Gedanke, dem ich meine Aufmerksamkeit schenke, schafft neue neuronale Verbindungen. Jeder negative Gedanke gehört kritisch beäugt und ab in die Tonne. Denn diese neuronalen Verbindungen wollen wir nicht.
Beispiel:
Wenn ich sage: Ich freue mich auf diesen Tag, anstatt zu sagen: Ich hab keine Lust aufzustehen. Dann aktiviere ich andere Gene, verändere die Chemie meines Gehirns.
Wenn ich dann aufgestanden bin und ins Bad gehe, kann ich mit jedem Schritt bewusst Danke sagen. Anstatt mir schon die schlechtesten Szenarien vorzustellen, die mir bevorstehen könnten.
Danke, Danke, Danke! Danke, heute ist mein Glückstag! Danke, dass ich heute nur netten Menschen begegne. Danke, dass ich mich heute fit fühle und gute Ideen habe. Danke, dass ich heute wichtige Erfahrungen mache, die mich weiter bringen. Dann kommt schon automatisch ein inneres Lächeln.
Und weil mein Gehirn nicht unterscheiden kann, ob es wirklich so ist oder ob ich nur so gedacht habe, kann ich den Chemiecocktail, indem ich bewusst und gezielt mit mir selbst spreche, verändern. So kreiere ich meinen Tag ganz bewusst neu. Ich kann so meinen Körper in einen neuen Seinszustand, eine neuronale Signatur bringen. So viel Zeit darf sein. Das bin ich mir wert.
Das kann ein Quantensprung sein, wenn ich so meinen gesamten inneren Zustand verändere. Das ist Quantenphysik. Gedanken sind Energie. Und Energie beeinflusst Materie.
Meine Gedanken werden zur Blaupause meiner zukünftigen Realität.
Klar, ist das Fühlen ebenso wichtig. Wenn ich fühle, dass es so ist, dass ich mich liebe, dass ich mich auf den Tag freue, dass ich erfolgreich bin, umso besser! Doch, auch wenn es am Anfang nicht so ist, es wirkt trotzdem. So wie dein erzwungenes Lächeln vor dem Spiegel. Irgendwann wird es echt!
Nun, nach fast 13 Jahren intensiver Innenschau, gegenseitiger Spiegelung, Bewusstwerdung und dem Trainieren, negativen Gedanken keine Chance mehr zu geben, gedacht oder gar ausgesprochen zu werden, erlebe ich, dass ich heute andere Entscheidungen treffe, dass ich mich sehr verändert habe, dass meine Außenwelt zunehmend freundlicher und erfüllender für mich wird.
Und das zeigt mir, dass es wirklich stimmt. Wie innen so außen. Es war eine Zeit lang befremdlich für mich, zu glauben, ich könne alles beeinflussen. Etwas in mir wollte an eine höhere Macht glauben und wollte daran glauben, dass das Leben kein Ponyhof ist.
Wahrscheinlich war es so, weil ich noch nicht bereit war, meinen Horizont zu erweitern und die volle Selbstverantwortung für mein Leben zu übernehmen. Es ist so viel einfacher, dem „Außen“ die Schuld zu geben für sein „Unglück“.
Heute kann ich es aushalten, zu erkennen, dass ich mir all das, was ich erlebe, selbst erschaffen habe, ohne mich zu grämen, ohne mich fast zu Tode zu schämen oder schuldig zu fühlen. Und heute kann ich mir immer öfter dankbar auf die Schultern klopfen für das, was ich all die Jahre innerlich aufgeräumt und aufgebaut habe.
Denn ich fühle mich zunehmend einfach dankbar und reichlich beschenkt! Und ich, nein mein Kopf staunt immer öfter und hat den Schnabel offen stehen, weil er das nicht glauben kann, was da passiert.
Da werde ich im Supermarkt vom Besitzer beschenkt und habe ein wunderbares Gespräch. Da gibt mir eine Dame einen wichtigen Hinweis, ohne den ich das Päckchen, das der Busfahrer auf dem Bürgersteig hinterlassen hat, niemals gefunden hätte. Da kommt ein wunderbarer Tipp von einem Freund genau zur richtigen Zeit. Da findet sich eine gute Fügung nach der anderen.
Und das alles ist das Ergebnis meiner inneren Arbeit, die nicht immer leicht war. Wer schaut schon gerne in die eigene Kackschüssel rein. ;-)
Erinnere dich: Du bist so viel mächtiger und du kannst so viel mehr verändern, als dein Kopf jemals denken könnte.
Ich umarme dich
deine Olivia
