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GLÜCKLICHE BEZIEHUNGEN? ES BRAUCHT NUR DIESE DREI DINGE!

Von Olivia Sonnig · Lesen: ca. 8 Min.

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Titelbild: GLÜCKLICHE BEZIEHUNGEN? ES BRAUCHT NUR DIESE DREI DINGE!

GLÜCKLICHE BEZIEHUNGEN? ES BRAUCHT NUR DIESE DREI DINGE! – vollständiger Text

Während ich das Frühstück genieße, läuft bei uns, wie so oft, wieder etwas am Lappy, der uns am Ende des Tisches aufgeklappt anschaut. Nein, keine Nachrichten – um Himmels Willen!

Es ist immer etwas Positives, etwas, das uns lebendiger macht oder etwas, das uns inspiriert, etwas, das uns neue Erkenntnisse liefert oder etwas, das uns bewusster macht oder etwas, das uns erinnert, an etwas, das wir vergessen haben.

So läuft gerade eine Podcastfolge von Tobias Beck. Er gehört zurzeit zu unseren Lieblings-Mentoren, weil es so mit uns resoniert, was er sagt. Er spricht über Beliebtheit, darüber, was einen Menschen wirklich sympatisch macht und er spricht über Beziehungen.

Das inspiriert mich, sofort mein Schreibzeug zu holen und drauf los zu schreiben, obwohl dort hinten in der Ferne ein Badeparadies einlädt, in der Sonne zu chillen.

Was sind für mich die drei wesentlichen Dinge, die es braucht für gesunde, glückliche Beziehungen? Mir fallen diese drei Dinge ein:

1. eine positive Grundausstrahlung

2. die Liebe zu sich selbst

3. der Wunsch, etwas Gutes zu tun.

Ich sehe mich, ungefähr 28 Jahre in der Zeit zurück, in einem kleinen Raum einer integrativen Kindertagesstätte mit ca. 15 anderen Leuten sitzen. Ich bin dort ausnahmsweise hin gefahren, obwohl es die Zeit war, meine Kinder ins Bett zu bringen. Dieses Mal überließ ich es meinem damaligen Ehemann, der nicht sonderlich erfreut darüber war. Viel lieber wäre ich mit ihm gemeinsam dort hin gefahren. Doch es interessierte ihn nicht.

Es ist Abend und diese Veranstaltung soll junge Eltern und Kinder stärken. Ich bin 29 und ziemlich unsicher. Solche Veranstaltungen waren anstrengend für mich und doch war mein Wissensdurst größer als meine Angst.

Mein Blick fiel immer wieder auf diese junge interessierte wache Frau. Sie stach aus der kleinen Gruppe heraus. Sie war außergewöhnlich, alternativ, bunt und locker gekleidet und doch gleichzeitig weiblich in ihrer Erscheinung. Sie trug Holzclogs und Tücher in ihrem langen Haar. Doch es war ihre Ausstrahlung, ihr Gesicht. Ich fand sie nicht nur hübsch, sie hatte etwas, das ich nicht hatte. Sie ruhte in sich selbst, sie hatte diese freundliche friedvolle Ausstrahlung, die sie so authentisch machte. Selbst ihre offensichtlich vernarbte Aknehaut in ihrem Gesicht verblasste gegen ihre lächelnden Augen.

Ich habe mich damals nicht getraut, sie anzusprechen. Ich war in einer anderen Welt gefangen. Doch ich dachte: Diese Frau ist bestimmt sehr glücklich, wer so aus sich heraus strahlt, der muss ein glückliches Leben führen.

Und ich beobachtete, dass sie sehr gemocht wurde. Diese Frau hätte einen Handstand oder sonst was machen können, es wäre sicher gut angekommen. Niemand hätte sie verurteilt. Allenfalls hätte sie Neider gehabt.

Solche Menschen waren für mich stille Vorbilder und ich habe mich damals oft gefragt: Wie kann ich auch so sein? Wie kann ich diese Ausstrahlung haben, die diese Frau hatte?

Ich bin ihr nie wieder begegnet, dieser wunderbaren Frau. Und sie hat nie erfahren, wie ich über sie dachte und was sie in mir ausgelöst hat. Und das ist ein interessanter Aspekt, denn wer weiß das schon?

Heute bin ich vermutlich ganz in die Nähe dessen gerückt, was die Ausstrahlung dieser Frau damals betraf, die ich in ihr wahrgenommen hatte. Ich bin in mir selbst angekommen, größtenteils im inneren Frieden und bin ein äußerst positiver Mensch geworden.

Ich bin den Weg in einer 180 Grad-Kurve zu mir selbst gegangen (den gehe ich noch…), meinen Herzensweg.

Ich weiß bis heute nicht, was diese junge Dame wirklich über sich selbst dachte und ob sie sich ihrer Erscheinung bewusst war.

Wenn ich von mir selbst ausgehe, dann könnte ich vermuten, dass sie, wie ich, nicht immer gut über sich selbst dachte und sich ihrer Erscheinung nicht bewusst war.

Denn das sind die wenigsten von uns. Ist das nicht verrückt?

Das ist verrückt. Aber ich kann es an der Reaktion meiner Mitmenschen erkennen. Daran, wie freundlich man mir entgegen kommt, daran, wie gerne Menschen mit mir zusammen sind. Daran, wie wunderbar harmonisch sich die Lebensumstände fügen. Daran, wie viel Respekt oder Liebe ich von außen gespiegelt bekomme.

Ja, gespiegelt. Denn es gibt immer diese Verbindung: Wie innen so außen. Das ist ein kosmisches Gesetzt.

Doch das Außen darf gar nicht so die erste Rolle spielen. Zuerst darf ich mit mir selbst im Frieden sein. So in mir aufgeräumt und reflektiert sein, dass ich mich ernsthaft, nein lächelnd im Spiegel anschauen kann und mir sagen kann: Du, ich liebe dich! Ich liebe dich, so wie du bist. Ich bin stolz auf dich! Du bist wunderbar! Ich bin gerne mit dir zusammen!

Ja, ich habe über die Jahre stets Dinge getan, Schritte gemacht, die mich näher zu mir selbst brachten, sodass ich irgendwann fühlen konnte: Ich bin wertvoll. Ich bin gut so. Ich konnte irgendwann dankbar dafür sein, dass ich mit mir selbst zusammen bin! Und das strahle ich aus und andere können es fühlen.

Wenn du an diesem Punkt stehst, dann triffst du automatisch Entscheidungen, die zu deinem Besten sind. Entscheidungen, die dich lebendiger und glücklicher machen. Entscheidungen, die deinem Potential, dem, was du geben kannst und willst, entsprechen. Du triffst leichter Herz-Entscheidungen und weniger Entscheidungen aus deinem Kopf.

Und wenn du das lebst, dann strahlst du Positives aus, inneren Frieden, Lebensfreude! Dann bist du einer von denen, die die Welt lichter machen. Dann bist du ein Leuchtfeuer für andere. Nicht eines, das blendet, sondern eines, das öffnet und wärmt.

Und wenn du ein solches Leben führst, dann hast du etwas Wichtiges verinnerlicht: Liebe steht über allem! Die Liebe macht diese Welt und das Leben von uns allen erst wertvoll. Dann geht es dir so, wie mir: Du bist glücklich, andere glücklich zu sehen. Du freust dich, wenn du jemanden inspirieren kannst, wenn du jemandem die Hand reichen kannst, wenn du noch mehr Dankbarkeit und Freude aussähen kannst, wenn du dein Feld der Liebe noch mehr ausdehnen kannst. Aber du bist auch freudvoll und glücklich einfach so, ohne Grund, einfach, weil du bist, einfach weil du da bist.

Und all das kann nur dazu führen, dass du in glücklichen Beziehungen lebst. Das geht gar nicht anders.

Also, wenn du dich fragst, wie du glückliche Beziehungen leben kannst, dann frage dich:

Wie kann ich die wichtigste Beziehung, die Beziehung zu mir selbst, stärken?

Wie kann ich zu mehr Selbstliebe finden? (Schau dir meine Reihe zur Selbstliebe an)

Was kann ich für mich tun, um mehr bei mir anzukommen?

Wie kann ich so in mir aufräumen mit alten Glaubensmustern oder Gewohnheiten, dass ich ein positives Weltbild entwickeln und gut über die Welt und meine Mitmenschen denken kann?

Und was kann ich heute und morgen und übermorgen Gutes tun, um mehr Licht in mein Leben und in das Leben anderer zu bringen?

Was kann ich heute tun, um am Ende dieses Tages, wenn ich im Bett liege, lächelnd meine Augen zu schließen mit ganz viel Dankbarkeit in meinem Herzen?

Erinnere dich: Du entscheidest mit jedem Gedanken und jeder Handlung mehr über die Qualität deines Lebens, deiner Beziehungen und über deine Ausstrahlung als dein Kopf denkt.

Ich umarme dich

deine Olivia

P.S.: Wenn du noch einen Extra-Super-Booster für dein inneres Strahlen benötigst, dann höre dir meine Audio „Die innere Reise zu mehr Frieden, Liebe und Dankbarkeit“ an.

Ich empfehle dir, diese Audio immer wieder anzuhören, nicht nur für einen wunderbaren Start in den Tag oder für einen guten Start vor dem Einschlafen. Es ist Heilung und Herzöffnung und öffnet dir neue Türen zu einem glücklicheren Leben.

„Die innere Reise zu mehr Frieden, Liebe und Dankbarkeit“

Hey, schön, dass du hier bist. Mach es dir bequem, setze oder lege dich in deinem störungsfreien Raum, in dem du für die nächsten zehn Minuten ganz für dich sein kannst. Schließe deine Augen. Stelle dir vor, wie deine Augäpfel nun in kleinen Hängematten ganz entspannt abhängen. Atme ruhig und tief, beobachte, wie dein Bauch sich langsam hebt und senkt. Fühle, wie sich dein Kiefer und deine gesamte Gesichtsmuskulatur lockert, wie sich deine Zunge nach unten ablegt.

Und stelle dir vor, wie tausend Finger jetzt deine Schultern und deinen Nacken kneten und wie du auch hier lockerer und angenehm warm wirst.

Fühle, wie unsichtbare Gewichte nun an deinen Armen und an deinen Füßen hängen und wie du schwer und schwerer wirst. Mit jedem Atemzug sinkst du tiefer.

Und nun stelle dir vor, wie du von deiner Unterlage abhebst und einfach in eine andere Dimension, einen anderen Raum fliegst. Du stehst nun in diesem hellen und freundlichen Raum. Du bist ganz alleine dort. Du schaust dich um und blickst auf die Wände um dich herum. Dort hängen lauter Bilder. Alles Bilder aus deiner Vergangenheit. Du siehst dich überall an den Wänden hängen. Als Erwachsener, als Kind, als Jugendliche, als Baby…. Und während du so schaust, bemerkst du plötzlich, wie etwas deine Hand berührt. Du schaust hinunter und siehst das kleine Kind dort neben dir stehen. Es schaut zu dir hoch und nimmt deine Hand.

Es ist dein früheres Ich, dein inneres Kind, das zu dir gekommen ist, um bei dir zu sein. Wie alt ist es, dieses Kind, das dich da anschaut? Seine Augen sagen dir: Hallo, ich bin hier, spiel mit mir, sei für mich da.

Ihr schaut euch lange in die Augen, Freude in euren Herzen, so viel Liebe strömt von dir zu deinem Kind und umgekehrt.

Und du breitest nun deine Arme aus und nimmst es in deine Arme. Du hältst es nun ganz fest an deine Brust, an dein Herz und fühlst, wie du mit ihm oder es mir dir verschmilz. Und du sagst deinem kleinen früheren Ich: Ich liebe dich, du bist nie wieder allein. Ich bin immer für dich da. Und du fühlst noch einige Momente, wie diese Liebe, die euch verbindet, wie sie strömt und alles heilt. Und die Tränen, die jetzt fließen können, sie sind ebenfalls Ausdruck des Heilens. Damit du endlich wieder bei dir ankommst, dich wieder ganz fühlst, dich wieder frei und lebendig fühlst. Damit du wieder dein spielerisches, neugieriges, lebenslustiges und kreatives Kind in dir lebendig werden lassen kannst. Ab jetzt seid ihr nie wieder alleine. Du trägst dein Kind in deinem Herzen bei dir und ihr erinnert euch gegenseitig, wenn ihr euch braucht.

Und mit diesem wunderbaren erfüllten Gefühl von innerem Frieden, Liebe und Dankbarkeit und deinem inneren Kind in deinem Herzen kehrst du nun wieder zurück in diese Realität. In den Raum, in dem du gerade liegst oder sitzt. Du fühlst deinen Körper, spürst deinen Atem und kommst mit langsamen Bewegungen wieder ins Hier und Jetzt.

Du und dein inneres Kind, habt eine wundervolle Zeit miteinander und spielt gut zusammen!

Ich umarme euch herzlich

Olivia

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