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WIE DU DEINE WELT KREIERST!

Von Olivia Sonnig · Lesen: ca. 9 Min. · Anhören

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Titelbild: WIE DU DEINE WELT KREIERST!

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WIE DU DEINE WELT KREIERST! – vollständiger Text

Gerade versinke ich beim Lesen eines Textes, werde innerlich still und merke, wie der Inhalt tiefer in mich einsackt. Ein schöner Aha-Moment, in dem ich etwas tiefer begreife, um es dann begeistert mit meinem Allerliebsten zu teilen.

Und jetzt versuche ich, diesen Aha-Moment mit dir zu teilen.

Mal sehen, ob es mir gelingt.

Es geht um das Verweilen im Jetzt. In diesem und im nächsten und im nächsten Moment, ohne sich Gedanken über die Zukunft oder Gedanken aus der Vergangenheit zu konstruieren.

Der Ansatz ist mir ja nicht neu. Immer wieder heißt es: Sei im JETZT, füttere nicht die Vergangenheit und sorge dich nicht um die Zukunft und so weiter.

Doch dies hier hat eine Dringlichkeit, die ich jetzt total nachvollziehen kann.

Es geht nicht nur um meine Vergangenheit und meine Zukunft. Es geht um die Welt, es geht um uns alle. Wie kann ich das jetzt auf den Punkt bringen?

Also, was klar ist, dass wir das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, nähren, stärken. Ok, alleine dieser Satz birgt auch das Missverständnis, aus dem heraus in der spirituellen Szene vor allem gesagt wird: Schau nicht auf das Dunkle, nicht auf den Krieg, auf Gewalt etc., denn damit nährst du das nur. Das stimmt für mich so nicht!

Wenn ich mir jetzt tatsächlich die schlechten Nachrichten im Fernsehen anschauen würde, da fiele es mir sichtlich schwer, neutral zu bleiben und neutral diese Dinge anzuschauen und anzuhören. Dann würde ich dieses kollektive Feld mit meinen negativen Emotionen, mit neuen Ängsten, Sorgen, Wut, was weiß ich, nähren. Das wäre kontraproduktiv.

Würde ich jedoch bewusst auf einen Bericht über Kriegsgeschehen stolpern oder einem Menschen zuhören, der gerade etwas Schlechtes erlebt hat und könnte neutral bleiben, aus meiner Mitte heraus auf diese Sache schauen. In dem Moment übernehme ich die Verantwortung dafür, dass das in mein Leben gekommen ist und gehe wie ein Schöpfer damit um.

Ich gerate nicht in negative Emotionen, nicht in Verzweiflung oder Mitleid, sondern sehe, höre, fühle, was da ist. Was es mit mir macht. Sind da noch eigene innere Themen: Ok, dann schau ich da später näher hin. Ansonsten fühle ich mit, aber ich bleibe innerlich neutral, was nicht bedeutet: unberührt oder desinteressiert.

Diese Verwechslung darf nicht geschehen. Neutralität bedeutet für mich, ich bleibe in meiner Mitte, es reißt mich nicht aus meiner Kraft, auch wenn es mich berührt. Verstehst du den Unterschied?

Doch darum geht es mir hier nicht in erster Linie.

Mir wurde eben bewusst, dass wir nicht nur unsere Welt, wie wir sie uns wünschen, dadurch kreieren, indem wir im Außen Neues schaffen, z.B. aus einem wenig förderlichen Angestelltenverhältnis aussteigen und in die eigene Selbstständigkeit gehen oder aus dem Helfersyndrom aussteigen und mehr Zeit für mich selbst einräumen für das, was mich selbst nährt und glücklich macht oder sich neuen förderlichen Projekten anschließen etc., etc…

Wir kreieren sie, unsere Welt, unbewusst jeden Moment durch unsere Gedanken. Das ist nicht zu unterschätzen. Wenn ich einen Artikel lese über die momentanen politischen Geschehnisse oder neue Impfkampagnen oder die Umweltverschmutzung, wie gehe ich damit um? Bin ich noch in meiner Schöpferkraft? Oder schweife ich gedanklich kurz oder etwas länger ab in mögliche negative Zukunftsszenarien?

In diese kleinen automatisch aufblinkenden Horrorszenarien, die der Kopf mir so gerne serviert? Darin ist er spitzenklasse! Und selbst wenn es nur wenige Sekunden waren und ich mir dessen bewusst geworden bin, habe ich in diesen Sekunden das kollektive Feld mit diesen Szenarien, diesen gedanklichen Bildern und Emotionen genährt.

Ich habe das Feld dessen, wie es von der dunklen Seite gewünscht wird, dass alles schlechter wird und dass Krieg kommt und so weiter, gefüttert und sogar die Wahrscheinlichkeit, dass sich dies manifestiert, unterstützt.

Einfach, indem dich mich kurz habe entführen lassen von meinem Kopf. Ich habe mich entführen lassen, weil ich selbst, wäre ich bewusst gewesen in diesem Moment und wäre innerlich neutral geblieben, diese Horrorgeschichten nicht freiwillig hätte denken wollen. Oder?

Verstehst du, wie viel Verantwortung wir tragen?

Ist dir übrigens auch schon einmal aufgefallen, wie viele Horrorfilme es mittlerweile gibt? Möglicherweise genau deshalb, um unsere inneren Horrorgeschichten zu füttern?

Nun magst du denken: Ach, was, Blödsinn, was du da erzählst, Olivia.

Doch stell dir nun jetzt einmal vor, wir alle wären so bewusst, dass wir wirklich nur noch das in unser Leben lassen, was uns, unserem Wohlbefinden, unserem Seelenweg und unserem Umfeld dient!

Stell dir vor, wir wären uns in jedem Moment bewusst, auf uns fokussiert, auf unser direktes Umfeld, auf unser Leben und würden bewusst kreieren, von einem Moment zum nächsten.

Wir würden uns nicht mehr um den Sack Reis, der gerade in China irgendwo umgefallen ist, kümmern. Wir würden uns nicht mehr ablenken lassen von Storys, von denen wir nicht einmal wissen, ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht. Was in der Zukunft noch schwieriger wird, das herauszufinden.

Stell’ dir das einfach einmal vor. Wir würden überwiegend in der Gegenwart sein. Wir wären nicht nur kraftvoller, weil wir mehr Energie für uns hätten, wir wären auch produktiver, weil wir präsenter da wären, wo wir gerade sind.

Wir würden nicht mehr abschweifen und unserem Kopf nicht mehr so viele Möglichkeiten geben, neue unnütze Storys zu erfinden und uns wieder in mögliche Zukunftsgeschichten entführen lassen, die nur Ängste schüren, sondern bei uns bleiben auf das, was gerade wirklich wichtig und wesentlich ist.

Klingt vielleicht absurd oder sogar langweilig. Denn das Leben würde viel überschaubarer und einfacher werden, ja. Das erlebe ich zumindest so und ich bin noch dabei, das zu optimieren.

Richie und ich, wir leben seit einigen Jahren so und wir sind europaweit unterwegs. Ich kann dir sagen, wir haben nicht eine einzige Horrorgeschichte da draußen erlebt, die ständig in den Nachrichten laufen. In unserem Leben findet im Außen das statt, was unserem Inneren entspricht und worauf wir unseren Fokus legen. Eins zu Eins!

Keine aggressiven, negativen Menschen, keine Katastrophen, keine Unfälle, keine Überfälle, kein Diebstahl, keine Angstsituationen. Nichts dergleichen.

Dieser Aha-Moment von eben hat mich noch mehr sensibilisiert, noch verantwortungsvoller mit allen möglichen Gedanken und Storys von außen umzugehen. Will ich das jetzt wirklich lesen? Brauche ich das jetzt für mein Leben? Dient mir der Gedanke?

Gibt es nicht schon genug Dinge, die in unser Leben eindringen, mit denen wir uns beschäftigen müssen und zwar so, dass wir selbst nicht daran zugrunde gehen? Da muss ich nicht wissen, dass in China wieder ein Sack Reis umgefallen ist, mit so und so vielen Verletzten und Toten. Ich bin zuerst für mich selbst und für mein direktes Umfeld verantwortlich.

Mir ist klar geworden, dass mit jedem unnützen Gedanken, mit jeder überflüssigen Emotion, die durch unwichtige, unwahre Geschichten, die mein Kopf da automatisch produziert, entsteht, ein kollektives Feld genährt wird, dem genau diese Emotionen entzogen werden müssen, damit es eben nicht genährt wird, damit es nicht größer wird, damit es einstürzen kann.

Dazu fällt mir der amüsante Film aus den 80ern ein mit dem Titel: „Der grüne Planet“. Auch dort waren Menschen ausgestiegen aus dieser alten Matrix und besuchten die Erde hin und wieder, um zu sehen, wie es dort aktuell aussieht. Sie lebten bereits in einer anderen Welt, weil sie das falsche Angst-Spiel der Matrix nicht mehr mitgespielt haben.

Dafür mussten diese Menschen aber zunächst einmal klar haben, dass sie eigentlich freie Menschen sind und dass sie nicht in einem System wie Sklaven funktionieren müssen.

Genau diese Grundinformation müsste für dich auch klar sein in deinem Inneren, um mich überhaupt verstehen zu können. Wenn du glaubst, hier ist alles so in Ordnung, alles „normal“ und es braucht nicht viel Veränderung in deiner Welt...dann brauchst du diese Worte gar nicht weiter lesen.

Ich merke, es geht doch tiefer, als ich es beschreiben wollte. Nun ist es raus. Entweder du verstehst oder du verstehst nicht. Ich meine, entweder du fühlst meine Worte oder du fühlst sie nicht.

Ganz ohne Wertung. Es ist, wie es ist. Ich erzähl’ dir nur von meiner Welt.

Und nun komme ich zu meiner Überschrift zurück: Wenn ich meine Welt, diese Welt so gestalten, so kreieren will, wie ich mir das wünsche, wie es mir dienlich ist, dann darf ich alles, was dem nicht dient, einfach ausschließen.

Gedanke für Gedanke, Emotion für Emotion.

Dann darf ich jeden Tag üben, im JETZT-Moment zu sein. Aus dem Jetzt zu kreieren. Immer wieder neu. Immer wieder angepasst an das, was gerade wichtig ist. Möglichst wenig konkrete starren Pläne, aber vor allem möglichst wenig unbewusste Sorgen, Ängste, Bilder, Horrorgeschichten, die der Kopf dauernd einspielt, um eben nicht immer wieder Gefahr zu laufen, mich da hinein ziehen zu lassen. Dafür könnte ich dir unzählige Alltagsbeispiele erzählen.

Schon alleine die Tatsache, ob wir am Straßenrand die Türen unseres Vans in der Nacht offen stehen lassen, während wir schlafen oder nicht. Vertrauen wir und wissen, dass uns nichts passiert, dass niemand in unseren Van eindringt oder haben wir zu viele Zweifel und Ängste, weil wir doch an eine schlechte Welt glauben?

Ich kann dir sagen, dass wir seit Wochen unseren Van offen lassen, von allen Seiten. Nicht nur, weil es so heiß ist, auch, weil wir uns eine Welt kreieren, in der alles gut ist. Und es ist so.

Niemand hat versucht, uns zu bestehlen, zu bedrohen. Niemand hat uns je gestört. Es ist unsere eigene Kreation, dass wir, wenn wir so im eigenen Frieden sind, auch diesen Frieden im Außen vorfinden.

Es ist wirklich faszinierend aber es erinnert uns auch jeden Tag daran, dass wir daran arbeiten dürfen und uns bewusst machen dürfen, wo wir gerade innerlich stehen.

Wenn es wackelig ist mit unserer Souveränität, mit unserer inneren Sicherheit, unserem Vertrauen, dann sollten wir die Türen besser geschlossen halten. So einfach ist es und so anspruchsvoll ebenso! Das ist meine aktuelle Wahrheit. Es ist die Erfahrung, die ich gerade mache.

Ich liebe diese Wahrheit, denn sie bringt mich in meine Schöpferkraft, sie bringt aus meiner Sicht auch dich in deine Schöpferkraft, sie bringt uns alle in die Möglichkeit, diese Welt mit unserer Kraft, unserem Vertrauen, unserer bewussten Vorstellungskraft zu verändern, in der wir leben wollen.

Also, ich bin bereit, mein Leben dahingehend weiter zu optimieren, im bewussten Gestalten meines Lebens. Ich beobachte mich und meine Gedanken und Emotionen und frage mich täglich: Ist das jetzt wichtig für mein Weiterkommen?

Wenn ja, dann arbeite ich daran, dieses Thema in die Auflösung zu bringen. Wenn ein „Nein“ kommt, dann schmeiße ich den Gedanken, diese Story, so schnell wie möglich raus aus meinem System mit den Worten an meinen Kopf: Stopp, kein Bullshit, das kannst du für dich behalten. Das brauche ich nicht. Halt die Klappe!

Am besten, bevor sich irgendwelche Emotionen daran haften können und meinen Alltag, mein System unnötig schwächen und belasten und mich so von dem ablenken, was ich bewusst aus meinem wahren Sein, aus dem Herzen hätte kreieren können.

So räume ich mein Leben immer besser auf. Es wird klarer, überschaubarer, ich komme immer mehr in meine Kraft und gestalte damit gleichzeitig das Kollektiv mit, im positiven Sinne.

Erinnere dich: Du kannst mehr bewirken, als dein Kopf denkt

Herzliche Umarmung

deine Olivia

P.S.: Wie erlebst du dein Umfeld und erkennst du einen Zusammenhang? Schreibe gerne in den Chat.

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